Sind Fischstäbchen gesund?
Mein Kind mag keine Milch - Was ist zu tun?
Was kann ich machen, wenn mein Kind kein Gemüse isst?
Dürfen Kinder Cola oder Eistee trinken?
Steckt in Kinderschokolade viel Milch?
Wie viel Süßigkeiten sind erlaubt?
Nutella als Brotaufstrich - zum Frühstück ok?
Brauchen Kinder Nahrungsergänzungsmittel?
Im Kindergarten isst mein Kind alles, zu Hause ist es sehr wählerisch?
Pizza, Pasta und Pommes gehen immer - wie kann man daraus gesunde Mahlzeiten gestalten?
Wie lässt sich die Süßigkeitenschlacht beim Kindergeburtstag vermeiden?
Wie sieht ein gesunder Durstlöscher aus?
Enthält Malzbier Alkohol?
Ist das Aufwärmen in der Mikrowelle schädlich?
Ist Traubenzucker gesünder als normaler Zucker?
Kann ich mein Kind auch vegetarisch ernähren?
Sind Müsliriegel eine gesunde Zwischenmahlzeit?
Brauchen Kinder mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Lebensmittel?
Wie gefährlich ist Acrylamid?
Wie wichtig ist das Frühstück?
Müssen Kinder einmal täglich warm essen?
Sind Fischstäbchen gesund?
Kinder lieben Fisch in Form von Fischstäbchen. Und mittlerweile sind diese besser als ihr Ruf. Sie enthalten in der Regel Seelachsfilet, welches fettarm ist und einen Beitrag zur Versorgung mit Jod leistet. Leider enthalten Fischstäbchen durch die Panade, die in der Regel ca. ein Drittel des Fischstäbchens ausmacht und sich beim Braten mit Fett vollsaugt, auch reichlich Fett. Bereiten Sie Fischstäbchen daher ausschließlich ohne Zugabe von Fett im Backofen zu. Versäumen Sie es jedoch nicht Ihrem Kind Fisch auch in anderen Zubereitungsarten anzubieten. In Kombination mit Nudeln und der Lieblingstomatensoße oder als Fischburger kommt er vielleicht genauso gut an. Ein Rezept zum Fischburger finden sie in unseren Rezepten
Mein Kind mag keine Milch. Was ist zu tun?
Bieten Sie Ihrem Kind leicht gesüßten Kakao, Jogurt oder Dickmilch an. Oft werden selbst hergestellte Milchmischgetränke mit frischem Obst gerne getrunken. Pürieren Sie Bananen oder Beerenobst mit Milch oder Buttermilch. Achtung: Fertig zu kaufende Milchmischgetränke enthalten oft viel Zucker, Farb- und Aromastoffe und wenig Frucht. Falls Ihr Kind konsequent auf Milch und Milchshakes verzichtet, können Sie Milch auch gut in Milchreis, Pudding, Pfannkuchen oder Grießbrei, Aufläufen oder Kartoffelpüree verstecken. Weitere Möglichkeiten den Calciumbedarf zu decken bieten calciumreiches Mineralwasser, Beerenfrüchte oder Gemüse, zum Beispiel Fenchel, Porree oder Brokkoli.
Was kann ich machen, wenn mein Kind kein Gemüse isst?
Isst ihr Kind tatsächlich überhaupt kein Gemüse? Oft werden nur bestimmte Sorten oder Zubereitungsarten abgelehnt. Bieten Sie die verschiedenen Gemüsesorten also in unterschiedlichen Varianten an: Roh mit Dip, im Salat, Auflauf oder Eintopf. Manchmal lässt sich Gemüse auch in pürierten Soßen oder Suppen gut verstecken. Kinder mögen es auf dem Teller übersichtlich. Wilde Gemüsemischungen werden häufiger abgelehnt als einzelne Komponenten, die sich gut voneinander unterscheiden lassen. Zusätzlich kann der mangelnde Gemüseverzehr auch mit einem erhöhten Konsum von Obst und Kartoffeln ausgeglichen werden. Und vor allem: Vertrauen Sie darauf, dass ihr Kind durch ihr Vorbild und ihre Anleitung lernt, selbst zu entscheiden, welche Komponenten für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind.
Dürfen Kinder Cola oder Eistee trinken?
Colagetränke und auch Eistee enthalten nicht unerhebliche Mengen an Koffein und sind daher für Kinder ungeeignet. Unabhängig davon enthalten sie zudem reichlich Zucker, Farb- und Aromastoffe und Säuerungsmittel. Vitamine und Mineralstoffe fehlen dagegen völlig. Light- oder Diätgetränke enthalten zwar keinen Zucker, dafür aber Süßstoffe, die in der Kinderernährung nichts zu suchen haben. Die sogenannte Kinder-Cola ist zwar koffeinfrei, weist aber den vollen Zuckergehalt auf und ist daher ebenfalls nicht zu empfehlen. Gute, gesunde und preiswerte Durstlöscher sind Trink- und Mineralwasser sowie verdünnte Obstsäfte. Mehr zum Thema Getränke finden Sie hier.
Steckt in Kinderschokolade viel Milch?
Natürlich sind in einem Lebensmittel, das mit Milch hergestellt wird, auch die wichtigsten Bestandteile der Milch enthalten. Das reicht aber nicht aus, um Kinderschokolade zu einem nennenswerten Milchlieferanten zu machen. In erster Linie liefert Kinderschokolade Fett und Zucker. Im Vergleich zu einem Viertelliter Milch liefert eine Tafel Kinderschokolade mehr als die vierfache Menge an Kohlenhydraten (hauptsächlich Zucker) und mehr als die dreifache Menge an Fett und Kalorien. Kinderschokolade ist eine Süßigkeit wie jede andere Schokolade auch und leistet keinen Beitrag zur Versorgung mit Milchprodukten.
Wie viel Süßigkeiten sind erlaubt?
Ein Leben ohne Süßigkeiten können sich Kinder und seien wir ehrlich auch nur die wenigsten Erwachsenen wirklich vorstellen. Und es ist auch nicht notwendig, Süßigkeiten vollständig zu verbieten. Wichtig sind ein möglichst maßvoller Umgang und einige Regeln, die Kindern leicht zu vermitteln sind. Als Maß für die Menge der Süßigkeiten, die an einem Tag verzehrt werden darf, eignet sich die zur Schale geformte Kinderhand. Was hinein passt, darf über den Tag gegessen werden. Generell sollte nicht permanent zwischendurch genascht werden, sonder ein- bis zweimal täglich um die Belastung für die Zähne möglichst gering zu halten. Überlassen Sie die Auswahl der Süßigkeiten Ihrem Kind, Sie bestimmen nur die Menge. Um das Maß halten zu üben, eignet sich auch eine Naschdose, in der die Naschration einer Woche aufbewahrt wird. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass diese erst nach einer Woche wieder aufgefüllt wird, auch wenn die Dose schon nach zwei Tagen leer ist. So wird das Einteilen eine Herausforderung, die die Selbstständigkeit und das vorausschauende Denken und Handeln Ihres Kindes fördert. Süßigkeiten sollten zudem nie aus Langeweile, Kummer, Trost oder Belohnung verzehrt werden. Diese Verhaltensweisen lassen nicht wenige Erwachsene in späteren Jahren mit Übergewicht kämpfen. Als Alternativen bieten sich gemeinsame Aktivitäten, besondere Spiele oder einfach mal Kuscheln und miteinander reden an.
Nutella als Brotaufstrich - zum Frühstück ok?
Nutella enthält reichlich Fett und Zucker und bietet nicht gerade einen optimalen Start in den Tag. Hin und wieder ist sicherlich mal ein Brot mit Nutella erlaubt, doch sollte das Frühstück dann keine weiteren fetthaltigen Brotbeläge beinhalten, sondern mit Obst oder Rohkost ergänzt werden. Alles rund um ein gesundes Frühstück finden Sie hier.
Brauchen Kinder Nahrungsergänzungsmittel?
Gesunde Kinder brauchen keine Vitamintabletten, angereicherte Säfte, Jogurts oder ähnliche Produkte. Durch die zahlreichen angereicherten Lebensmittel, z.B. Frühstückscerealien nehmen Kinder teilweise bis zu sieben Mal mehr Vitamine zu sich als nötig. Und die vielen Nahrungsergänzungsmittel orientieren sich keineswegs an Problemnährstoffen, sondern werden meist unter Werbeaspekten zusammengesetzt. In Deutschland leidet kein halbwegs normal essendes Kind an einem Vitamin C- oder Vitamin B6-Mangel und doch werden diese Vitamine besonders häufig angeboten. Essen Sie abwechslungsreich mit vielen frischen Produkten, sorgen Sie für viel Bewegung an der frischen Luft und evtl. zusätzlich für Sport- oder Bewegungsmöglichkeiten mit anderen Kindern und für ausreichend Schlaf. So bleibt Ihr Kind fit und gesund.
Im Kindergarten isst mein Kind alles, zu Hause ist es sehr wählerisch?
Kinder tragen über ihr Verhalten bei den Mahlzeiten gerne kleine Machtkämpfe aus. Das wählerische Verhalten kann also durchaus eine andere Ursache als die tatsächliche Ablehnung der angebotenen Speise haben. Vielleicht sucht es nach mehr Aufmerksamkeit während der Mahlzeit. Nehmen Sie an der Mahlzeit aktiv teil, d. h. essen Sie selbst auch mit. Ein gutes Vorbild ist alles. Die Tatsache, dass Ihr Kind im Kindergarten alles isst, liegt auch am gemeinsamen Erlebnis des Mittagessens. Beziehen Sie Ihr Kind auch in die Speisenplanung mit ein oder lassen Sie es bei der Zubereitung helfen. Ein Gericht, bei dessen Entstehung Ihr Kind mitgewirkt hat, wird sicher mit viel Stolz und großem Appetit gegessen.
Pizza, Pasta und Pommes gehen immer, wie kann man daraus gesunde Mahlzeiten gestalten?
Diese drei Komponenten sind ja nicht alle durchweg schlecht. Es kommt auf die Kombination an. Eine Pizza belegt mit viel frischem Gemüse und evtl. einem Teig aus Vollkornmehl ist durchaus eine gesunde Mahlzeit. Und auch bei Pastagerichten gibt es unzählige Kombinationen mit Gemüse, Tomaten oder Fisch, die aus Nudeln ein vollwertiges Gericht machen. Und hin und wieder spricht auch nichts gegen Pommes, wenn diese z. B. mit Salat oder Rohkost kombiniert werden. Weitere Rezepte für gesunde Kinderkost finden Sie in unseren Rezepten.
Wie lässt sich die Süßigkeitenschlacht beim Kindergeburtstag vermeiden?
Ein Kindergeburtstag soll vor allem eines: viel Spaß machen. Und dazu gehören nicht zwangsläufig auch Süßigkeiten. Natürlich darf ein Geburtstagskuchen nicht fehlen. Darüber hinaus bietet sich klein geschnittenes Obst als süßer Snack für zwischendurch an. Als Preise für gewonnene Spiele eignen sich auch kleine, nicht essbare Geschenke wie Luftballons, Lesezeichen, Seifenblasen, Perlen o.ä. Oder der Gewinner darf einfach das nächste Spiel bestimmen. Sind die Kinder mit den vielen Spielen und anderen Aktivitäten abgelenkt, stellt sich die Frage nach Süßem oft erst gar nicht. Wichtig ist, dass ausreichend Getränke für die kleinen Energiebündel bereit stehen. Auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten ungesüßte Durstlöscher anzubieten. Schauen Sie doch einfach in unseren Rezepten nach. Weitere Tipps rund um Kinderfeste finden Sie hier.
Wie sieht ein gesunder Durstlöscher aus?
Außer Wasser gibt es noch andere Möglichkeiten, den Durst möglichst ungesüßt zu löschen. Versuchen Sie es mit Früchte- oder Kräutertee, Fruchtsaftschorlen im Verhältnis Saft zu Wasser von 1:3 oder Mischungen aus Tee und Saft. Einige Anregungen finden Sie hier. Ein kleiner Trick, wenn die Komplettumstellung von gesüßten auf ungesüßte Getränke nicht reibungslos klappt: Süßen Sie Tee jeden Tag etwas weniger stark, so fällt die Entwöhnung weniger schwer. Auch Saftschorlen können zunächst im Verhältnis 1:2 gemischt und dann langsam weiter verdünnt werden. Und zwischendurch sollte immer wieder Wasser angeboten werden, irgendwann kommt jeder auf den Geschmack. Gerade im Sommer können witzig geformte Eiswürfel, in die eventuell sogar noch eine Himbeere o.ä. eingefroren ist, oder bunte Strohhalme das "langweilige" Wasser zusätzlich aufpeppen.
Enthält Malzbier Alkohol?
Unter Umständen kann Malzbier einen Alkoholgehalt von maximal 1,5 Vol % aufweisen und sollte für Kinder nur in Ausnahmefällen als Getränk erlaubt werden. Der Irrglaube Malzbier sei ein besonders mineralstoffreiches Getränk hält sich in den Köpfen vieler Eltern und Großeltern hartnäckig. Dabei enthält Malzbier hauptsächlich Zucker und nur Spuren von Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen. Und bereits ein Glas liefert im Durchschnitt 108 Kalorien. Außerdem wird Kindern durch den Genuss dieses "Kinderbieres" suggeriert, dass Bier ein besonderes Getränk sei und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch sie in den Genuss von "richtigem" Bier kommen.
Ist das Aufwärmen in der Mikrowelle schädlich?
Nein. Richtig eingesetzt, also vor allem für kleinere Portionen verwendet, hilft das Aufwärmen in der Mikrowelle, Zeit und Geld zu sparen. Mit einer aus der Mikrowelle erwärmten gesunden Mahlzeit ist Ihr Kind jedenfalls besser versorgt als mit einem Fertiggericht oder frischen Pommes aus dem nächsten Imbiss.
Ist Traubenzucker gesünder als normaler Zucker?
Nein. Chemisch gesehen unterscheidet sich Traubenzucker nicht wesentlich von Kristallzucker. Demzufolge sind Produkte, die mit Traubenzucker gesüßt wurden, nicht besser zu bewerten als solche, die normalen Haushaltszucker enthalten. Letztendlich ist nur die Menge des zugesetzten Zuckers entscheidend und diese sollte möglichst gering sein. Auch alternative Süßungsmittel wie Traubenfruchtsüße, Apfel- oder Birnendicksaft sind nicht positiver zu bewerten.
Kann ich mein Kind auch vegetarisch ernähren?
Eine streng vegetarische Ernährung, bei der sämtliche tierischen Lebensmittel fehlen, ist kritisch, weil sie schwere Entwicklungsstörungen verursachen kann. Kein Problem ist es, wenn Milch und Milchprodukte, Eier und Fisch auf dem Speiseplan stehen. Um die Eisenversorgung sicher zu stellen, sollten häufiger eisenreiche Getreidesorten (Roggen, Hirse, Hafer, Grünkern) und die Gemüsearten Spinat, Fenchel, Rosenkohl und Grünkohl angeboten werden. Dazu sollte stets Vitamin C-haltiges Obst oder Gemüse gereicht werden, da das Eisen aus dem Getreide dann besser aufgenommen und verwertet werden kann. Für Kleinkinder, die möglicherweise seltener Getreidegerichte verzehren oder vertragen, kann ein mäßiger Fleischkonsum von zwei kleinen Portionen die Woche einer Eisenunterversorgung entgegen wirken.
Sind Müsliriegel eine gesunde Zwischenmahlzeit?
In der Regel enthalten sog. Müsliriegel genau so viel Zucker und auch Fett wie ein herkömmlicher Schokoriegel. Auch wenn sie gesund aussehen und ein paar wertvolle Zutaten wie Haferflocken o.ä. enthalten, zählen sie trotzdem zu den Süßigkeiten und stellen somit keine gesunde Zwischenmahlzeit dar. Mehr Informationen rund um gesunde Zwischenmahlzeiten finden Sie hier.
Brauchen Kinder mit Vitaminen und Mineralstoffen angereicherte Lebensmittel?
Nein. Eine abwechslungsreiche Ernährung bietet alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe in optimal zusammengesetzter Form und Kombination. Zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe erreichen nie diese harmonische Zusammensetzung. Darüber hinaus können wir mittlerweile davon ausgehen, dass ein Teil der zugesetzten Vitamine gentechnisch hergestellt wurde. Auch wenn die meisten Produkte in Bezug auf einen erhöhten Vitamingehalt unproblematisch sind - ein Zuviel wird in der Regel ausgeschieden - ,bei den Mineralstoffen sieht das schon anders aus. Verschiedene Mineralstoffe beeinflussen sich gegenseitig bei ihrer Wirkung und Verwertung, z. B. vermindert Calcium die Ausnutzung von Eisen. Verzehren Kinder also unterschiedliche angereicherte Produkte, z. B. Frühstückscerealien, Saft, und Jogurt, werden teilweise 7x mal mehr Vitamine aufgenommen als nötig. Zusätzlich kann es zu negativer Beeinflussung der verschiedenen Mineralstoffe untereinander kommen. Daher gilt unsere Empfehlung: Hände weg von angereicherten Produkten, sie sind nicht nur überflüssig, sondern häufig auch wesentlich teurer.
Wie gefährlich ist Acrylamid?
Acrylamid entsteht beim Backen, Grillen, Fritieren und Rösten von Kartoffel- und Getreideprodukten. Acrylamid gilt als möglicherweise Krebs auslösend und Erbgut schädigend. Hohe Acrylamidwerte wurden in Knabberprodukten auf Kartoffelbasis gefunden, wie z. B. Chips. Geringer belastet waren Pommes, Knäckebrot und Kekse. In Brot, Zwieback oder Cornflakes wurden niedrigere Werte nachgewiesen. Acrylamid entsteht auch bei der Zubereitung im eigenen Haushalt. Um den Acrylamidgehalt möglichst gering zu halten, sollten die Temperaturen in der Fritteuse nicht über 175° C und im Backofen nicht über 180° C (Umluft) bzw. 200° C (ohne Umluft) liegen. Der Bräunungsgrad sollte maximal goldgelb sein. Je brauner die Pommes oder der Toast sind, desto mehr Acrylamid ist enthalten. Verzichten Sie möglichst auf Knabberartikel wie Kartoffelchips. Diese sollten nicht nur wegen einer möglichen Acrylamidbelastung, sondern auch wegen ihres hohen Fettgehaltes nur selten verzehrt werden.
Wie wichtig ist das Frühstück?
Sehr wichtig, denn durch die Nachtpause sind die Kohlenhydratspeicher der Leber ganz oder größtenteils erschöpft, doch die Gehirnzellen sind auf eine konstante Blutzuckerkonzentration angewiesen. Das erste Frühstück zu Hause und das zweite im Kindergarten füllen diese "Löcher" wieder auf. Wenn Ihr Kind gleich nach dem Aufstehen kein üppiges Frühstück oder Müsli mag, sollte das Pausenbrot für Ausgleich sorgen und etwas gehaltvoller ausfallen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht ganz ohne Frühstück aus dem Haus geht. Eine Kleinigkeit kann immer gegessen werden, z. B. ein kleines Brot mit Quark oder Käse, ein Stück Obst, eine Tasse Milch oder Kakao. Weitere Informationen rund um das Frühstück finden Sie hier.
Müssen Kinder einmal täglich warm essen?
Auf Dauer gesehen schon. Denn der Speisezettel wird automatisch abwechslungsreicher, wenn gekocht wird. Außerdem müssen viele nährstoffreiche Lebensmittel gegart werden, wie Kartoffeln, Reis oder Hülsenfrüchte. Dadurch werden sie auch verdaulicher. Die warme Mahlzeit muss aber nicht unbedingt die Mittagsmahlzeit sein. Sie kann genau so gut auf den Abend verlegt werden, wenn Sie z. B. berufstätig sind oder die Familienmitglieder mittags nicht alle zu Hause sind.