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Wenn Ihnen Fragen zum Thema Pestizidrückstände im Essen auf den Nägeln brennen, dann sind Sie auf diesen Seiten richtig. Hier erhalten Sie ausführliche Informationen rund um das Thema Pflanzenschutz und Rückstände.
In einem vierjährigen Rhythmus wird erhoben, wie hoch der Pflanzenschutzmittel-Einsatz in den verschiedenen angebauten Kulturen ist.
Zuständig für die Kontrolle der landwirtschaftlichen Betriebe und der Händler von Pflanzenschutzmitteln sind die Bundesländer.
Ziel der Harmonisierung auf europäischer Ebene ist die Erstellung einer Positivliste für Wirkstoffe
Im Rahmen der Zulassung von Wirkstoffen wird unter anderem die Dosis jedes Stoffes ermittelt, die ein Verbraucher nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft jeden Tag seines Lebens aufnehmen kann, ohne Schaden zu nehmen.
Die tägliche Aufnahme an Pestizidrückständen wird anhand der erhobenen Verzehrsmengen und der tatsächlichen oder geschätzten Rückstandsbelastungen ermittelt.
In der wissenschaftlichen Forschung existieren zwei Modelle zur Betrachtung von Kombinationswirkungen.
Bisher wurden sechs Pestizidgruppen gefunden, deren Wirkstoffe den gleichen Wirkungsmechanismen unterliegen
Für Rückstände von Pestizid-Wirkstoffen in Lebensmitteln gelten Höchstgrenzen.
Vor dem Hintergrund der Lebensmittelskandale sind in den letzten zehn Jahren verschiedene Systeme zur Sicherung der Lebensmittel-Qualität ins Leben gerufen worden.
Umwelt- und Verbraucherverbände üben seit einigen Jahren Druck auf den Lebensmitteleinzelhandel aus, damit er innerhalb der Lebensmittelkette gegen zu hohe Pestizidrückstände vorgeht.
Übersicht über 20 Fruchtarten und ihre Rückstandsprofile
In den letzten Jahren hat das Thema Pestizid-Rückstände in Lebensmitteln wegen massiver Überschreitungen von Höchstgehalten, aber auch teilweise der Akuten Referenzdosen (ARfD) bei bestimmten Produkten sehr viel Aufmerksamkeit erregt.
Will man sich über die Menge an Pestizid-Rückständen richtig informieren, müssen die einzelnen Fruchtarten und verschiedene Messgrößen betrachtet werden.
In etwa 60 Prozent aller Lebensmittelproben, die von den Lebensmittelüberwachungsbehörden getestet werden, finden sich Rückstände von Pflanzenschutzmitteln.
In den vergangenen Jahren wurden durch die Gewährung von Allgemeinverfügungen in Deutschland mehrere hundert Höchstgehalte für Rückstände angehoben.
Die Festlegung von Höchstgehalten beruht auf Rückstandsdaten aus kontrollierten Feldversuchen. Aus diesen Feldversuchen wird der höchste Rückstand (HR) ermittelt und mit Hilfe statistischer Verfahren und Aufrunden ein gesetzlicher Höchstgehalt bestimmt.
Die rechtliche Grundlage für die Lebensmittelüberwachung bilden das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) und die EU-Richtlinie zur Durchführung der Lebensmittelkontrolle. Für die Überwachung und Kontrolle der Lebensmittelsicherheit sind die Bundesländer zuständig.
Verbraucher kaufen vorwiegend makellose Äpfel; die dafür erforderlichen "kosmetischen Behandlungen" erhöhen die Belastung mit Rückständen.
Seit April 2011 können Kunden mindestens einmal im Kalenderjahr eine unentgeltliche Auskunft von Firmen und Auskunfteien darüber verlangen, welche Daten über sie gespeichert sind.
Uns interessiert, ob Sie schon einmal bei einer oder mehreren Auskunfteien nachgefragt und welche Erfahrungen Sie dabei gemacht haben. Schildern Sie uns Ihre Erfahrungen.
Die Ergebnisse des Kinder- und Jugendsurveys des Robert-Koch-Instituts zeigen, dass 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren übergewichtig sind. Eine Adipositas, also Fettleibigkeit, liegt bei etwa 6,3 Prozent vor.
Bei diesen Früchten konzentrieren sich die Rückstände auf und in der Schale.
In über 80 Prozent der Proben, vornehmlich Importe, wurden Rückstände nachgewiesen.
Salatgurken kommen vor allem aus den Gewächshäusern der Niederlande und Spaniens. Im Jahr 2010 enthielten circ 65 Prozent der 148 Proben Rückstände.
In knapp der Hälfte der untersuchten Möhren wurden im Jahr 2008 Rückstände nachgewiesen. Die Gehalte sind insgesamt jedoch gering.
Da die Kartoffelknolle geschützt in der Erde liegt, ist sie trotz des intensiven Pestizideinsatzes wenig bis gar nicht mit Rückständen belastet.
Daten der Lebensmittelüberwachungsbehörden beschreiben die Rückstandssituation bei Äpfeln, Pfirsichen, Birnen, Erdbeeren, Süßkirschen, Tafeltrauben und Nektarinen im Jahr 2008.
Im Ländervergleich wiesen Kopfsalate aus Deutschland im Jahr 2008 die geringsten Belastungen auf.
Im Jahr 2010 waren rund 80 Prozent der Proben aus konventionellem Anbau mit Pestizidrückständen belastet.
Etwa 70 Prozent aller Proben aus konventionellem Anbau, die 2010 in sieben Bundesländern untersucht wurden, enthielten Rückstände.
Da Spargel in der Erde liegt, sind die Stangen nur geringfügig mit Rückständen belastet.
Bei mehr als 80 Prozent der untersuchten Süßkirschen aus konventioneller Produktion ließen sich 2010 Rückstände nachweisen.
Wie schon in den Vorjahren sind auch 2010 insbesondere türkische Tafeltrauben bei den Kontrollen negativ aufgefallen.
Eisbergsalat ist im Vergleich mit Kopfsalat weniger stark belastet.
Tomaten aus Deutschland, die nur im Sommer in geringen Mengen auf den Markt kommen, sind vergleichsweise gering belastet.
Gemüsepaprika sind aufgrund ihrer Belastung mit Pestzidrückständen häufig in der Diskussion.
Erdbeeren werden das ganze Jahr über angeboten. Die Früchte aus einheimischem Anbau sind aber nur im Juni und Juli in relevanten Mengen verfügbar.
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Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das Projekt Ess-Kult-Tour, der Verbraucherzentrale NRW als offizielles deutsches Dekadeprojekt für den Zeitraum 2012 / 2013 ausgewählt.
Die Stationen der Ess-Kult-Tour
Das novellierte Telekommunikationsgesetz (TKG) verbessert die Rechte der Kunden gegenüber den Anbietern. Das betrifft sowohl Umzug und Anbieterwechsel als auch Call-by-Call-Telefonate, Warteschleifen bei Hotlines sowie den Mobilfunk.
Wer umzieht, kann zukünftig seine Verträge – ganz gleich ob Festnetz, Internet oder Mobilfunk – ohne Änderung der Laufzeit oder sonstiger Vereinbarungen an den neuen Wohnort mitnehmen. Vorausgesetzt, der Anbieter bietet die vereinbarte Leistung dort auch an.
Viele Lebensmittel verheißen eine Extraportion Gesundheit. Ob die Werbeversprechen zutreffen, hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) überprüft. Von über 4.000 Werbeaussagen wurden bislang lediglich 222 als wissenschaftlich belegbar eingestuft.